Die Tafeln

Die Ausstellung besteht aus 19 Tafeln

Eingangstafel

In einer einführenden Tafel wird darauf hingewiesen, dass sich unser Leben in den letzten 20 Jahren durch die aktuelle Variante des Kapitalismus, den  sogenannten „Neoliberalismus“, deutlich verändert hat. Gesellschaft, Politik und Menschen werden der neoliberalen Wirtschaft untergeordnet. Markt und Wettbewerb bestimmen das Leben. Das Maß der Dinge ist nicht mehr der Mensch, sondern die Profitmaximierung.

 



Thementafeln

Danach folgen drei Thementafeln

  1. Neoliberalismus wird zur gesellschaftlichen Maxime
  2. Neoliberale Politik führt zu Entsolidarisierung und Demokratieabbau
  3. Im neoliberalen Menschenbild verkommt der Mensch zur Ware


Bildtafeln

Die Auswirkungen des Neoliberalismus in den unterschiedlichen Praxisfeldern werden beispielhaft in zwölf, mit kurzen Texten versehenen, Bildtafeln veranschaulicht.

  1. Sozialpädagogische Beratung – Abfertigung nach Schema F
  2. Stationäre Altenpflege –Gewinnoptimierung kontra Menschenwürde
  3. Krankenhaus – Behandeln im Akkord
  4. Psychiatrie – Hauptsache ruhig gestellt
  5. Jugendarbeit –Selbstentfaltung war gestern
  6. Schule – Lernziel Verwertbarkeit
  7. Hochschule – Freier Geist adé
  8. Straffälligenhilfe – Ausschluss statt Anschluss
  9. Jugendamt – Endstation Verwaltung
  10. Jobcenter – Einstieg in den Abstieg
  11. Behindertenhilfe – Rückfall in „satt und sauber“
  12. Kindertagesstätte – Von klein auf im Wettbewerb


Abschlusstafeln

Den Abschluss bilden drei Texttafeln.

 

Zwei Tafeln stehen unter der Überschrift “Wie wir leben wollen“ und machen dies für die Bereiche

  • Wirtschaft,
  • Menschenbild,
  • Politik,
  • Bildungswesen,
  • Gesundheitswesen,
  • Soziale Arbeit deutlich.

Die letzte Tafel „Was wir tun können“ soll Mut machen, Alternativen zu entwickeln, zu leben und sich für eine andere Gesellschaft politisch zu engagieren.