Impressionen von den Ausstellungen

1. Standort

Hochschule Magdeburg/Stendal

am 7. u. 8. April

 

Es war der erste Auftritt der Wanderausstellung in der Öffentlichkeit. Da sie im Rahmen der Tagung

Teilhabe: ermöglichen, sichern, entwickeln  

stattfand, waren die ersten Besucher vorwiegend Student*innen der Sozialarbeit. 

 

Einige haben ihre Eindrücke ins Gästebuch geschrieben. Offenbar regen Bilder und Texte zum Nachdenken an und führen zur kritischen Überprüfung der Realität in den verschiedenen Praxisfeldern im Sozial- und Gesundheitswesen. Bilder wie Texte sind so gestaltet, dass man die Botschaft der 19 Tafeln gut erfassen kann. Für einen Rundgang durch die Ausstellung sollte man sich ca. 30 Minuten mindestens Zeit nehmen. 

 

 

 


 

 

An dieser Stelle einige Auszüge aus dem Gästebuch

 

"...das Gute an dieser Ausstellung ist, dass nichts verschönt wird. Leider entspricht diese Ausstellung der Wahrheit und das stimmt mich traurig. Nur gemeinsam können wir an diesen Zuständen etwas ändern..."

 

"...Eine sehr ansprechende Ausstellung, welche die durch den Neoliberalismus hervorgerufene gesellschaftliche Problemlage sehr breit abbildet. Die Illustrierungen der Ausstellung machen es möglich, Probleme schnell zu erfassen. So schön die Ausstellung ist, so erschreckend sind die Fakten, welche sie behandelt..."

 

"...Vielen Dank für diese Ausstellung und die Illustrationen - wir brauchen mehr kritische Auseinandersetzung dieser Art, mit dem bestehenden System, um die Menschlichkeit wieder zum Leben zu erwecken und nicht als Marionetten des Kapitalismus zu funktionieren..."

 

"...Trotz des ernsten Themas schafft es die Ausstellung durch humoristische Unterlegung der Bilder die Aufmerksamkeit des Betrachters zu wecken und zum Nachdenken anzuregen. Die Message der Ausstellung sollte in die Gesellschaft getragen werden. Zudem ist es möglich, sich mit einigen gezeigten Situationen zu identifizieren..."

 

 


 

2. Standort

Fachhochschule in Erfurt 

vom 14. Juni bis 5. Juli

 

 

 

 

"Die Vernissage am Mittwoch war ein Erfolg. Obwohl zur Eröffnung nicht all zu viele Menschen teilnahmen, füllte sich das Foyer bis 22 Uhr immer wieder mit Interessierten. Uns hat dies sehr gefreut und wir hatten Spaß und spannende Gespräche mit Studierenden und Lehrenden an diesem Abend. Von daher sind wir zufrieden.

 

In den darauffolgenden Wochen konnten wir immer wieder Einzelne im Foyer beobachten sowie Einträge im Gästebuch festellen. Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit der Ausstellung und sind froh, dass wir ein Teil der Wanderung sein konnten."

 

Soweit die Kommentare der Aussteller in Erfurt. Leider ist im Verlauf der Ausstellungszeit das Gästebuch entwendet worden (Wer macht denn sowas?), so dass wir daraus keine weiteren Eindrücke veröffentlichen können. Eine Eintragung ist dennoch überliefert: "Vertrauen, Kooperation, Solidarität, Teilen - mit diesen einfachen sowie sehr einprägsamen Worten trete ich nun den Heimweg an. Vielen Dank an die Veranstalter und diese wichtige Initiative." Das Erfurter Olga-Team bedankt sich mit den Worten: "Vielen Dank für die unkomplizierte Zusammenarbeit und der tollen Idee, eine Ausstellung zu konzipieren, die es in Erfurt aufgrund ihrer guten Verständlichkeit schaffte, ein breites Spektrum an Menschen zu erreichen.Besonders der durch Diskussionen gekennzeichnete Eröffnungsabend wird uns in Erinnerung bleiben." 


3. Standort

ASB Betreuung- u.Sozialdienst 

in 02827 Görlitz, Grenzweg 8

 

07. bis 13. August 2017

 

 

 

Anlass für die Ausstellung war ein Tag der offenen Tür am 12. August. Damit sich der Einsatz, der mit der Wanderausstellung verbunden ist, auch lohnt, wurde sie bereits ab 7. August vorrangig  der Mitarbeiterschaft des ASB  Betreuung- und Sozialdienstes zugänglich gemacht und stand dann am 12. August allen Interessierten Bürgerinnen und Bürgern in Görlitz offen. 

 

 

 


Am Ende der Ausstellung stellt das Team in Görlitz fest:

"Die Ausstellung begleitete unseren 1. Samaritertag in Görlitz. Eine tolle Idee für Diskussionen zwischen Politik, Bürgern der Stadt und uns Samaritern."

 

Eine weitere Anmerkung:

"Weiter so!

Vielen Dank an die Macher*innen der Ausstellung. Die Organisation hat super geklappt." 

 

Aufgrund solcher Rückmeldungen stellen wir als Initiatoren der Ausstellung fest, dass sich unsere Erwartungen offenbar erfüllen. Wenn die Ausstellung Diskussionen zwischen gesellschaftlichen Kräften anregt, ist ein wichtiges Ziel erreicht. Wir hoffen, dass an den vielen Ausstellungsorten auch Ideen wachsen, sich gegen die kritischen Entwicklungen in unserer Gesellschaft zu wehren. 


 

 

 

 

             4. Standort:

 

             Ev. Akademie Loccum

             31547 Rehburg-Loccum, Münchenhäger Str. 6

 

             21. bis 23. August 

 

 Die Wanderausstellung hat die Jahrestagung des Ev. Fachverbandes Wohnung und Existenzsicherung e.V. begleitet.

Thema der Tagung lautete: PARTEILICHKEIT, ANWALTSCHAFT, RECHTSVERWIRKLICHUNG

 

Dem Gästebuch entnehmen wir:

Die Ausstellung ist bei den Teilnehmern unserer Jahrestagung gut angekommen. Die dargestellte Problematik hat die Vorträge inhaltlich unterstützt!

 

Es wurde aber auch die Erfahrung vermittelt, dass es wichtig ist, wenn die Ausstellung im Verlauf einer Tagung oder Veranstaltung als "Begleitmusik" angeboten wird, ausdrücklich auf sie aufmerksam zu machen. Es empfiehlt sich  außerdem, den Teilnehmer*innen im Verlauf der Tagung Zeit einzuräumen, sie mit Muße betrachten zu können. Diese Erfahrung haben wir selbst bei unserem ersten Standort in Magdeburg gemacht. Allein auf die oft eng bemessenen Pausen zu setzen, erwies sich letztlich als unzureichend, da sie meist mit Gesprächen, Nachlese und Kaffeekonsum schon reichlich ausgefüllt sind. 


5. Standort:

Initiative "Lebende Wände"

41236 Mönchengladbach, Hauptstraße 2

 

31. August bis 23. September

 

Der Rosa-Luxemburg-Club hat die Wanderausstellung in Zusammenarbeit mit Kreisverband die Linke nach Mönchengladbachgeholt. Sie wird in den Räumen der Initiative "Lebende Wände" den Bürgern für drei Wochen angeboten. Ein kurzer Bericht schildert den Start der Ausstellung:

 

"Die Eröffnung der Ausstellung in den Räumen der Kunst-Initiative "Lebende Wände" wurde von kurzen Vorträgen der attac Mönchengladbach Gruppe und des Rosa-Luxemburg-Clubs begleitet. 

Wichtig dabei war nicht nur die Historie mit den heutigen Auswirkungen des Neoliberalismus zu beleuchten, sondern auch die aktuelle Fragestellung, wie mensch sich gegen die Verschlechterungen im sozialen Spektrum aktiv entgegenstellen könne.

Es folgte eine lebendige und konstruktive Diskussion, in welcher auch Menschen zu Wort kommen konnten, die persönlich von sozialen Einschnitten in Bildung, Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe betroffen sind. 

Die Wanderausstellung selber bot darüber hinaus viel Raum, dass sich einzelne Besucher*innen zu bestimmten Themen weiter austauschen und vernetzen konnten.

Im Fazit kann von einer sehr schönen, angenehmen und erfolgreichen Eröffnung gesprochen werden, die über viele Stunden hinweg immer wieder neue interessierte Menschen im Laufe des Abends von der Straße in die Galerie zog.

Aber auch in den folgenden Tagen konnte sich die Ausstellung nach wie vor über eine große Anzahl von Besucher*innen erfreuen. "